Desktop PC

Mit der Bezeichnung Desktop PC wurden lange Zeit die auf dem Schreibtisch positionierten Computer benannt. Damit unterschieden sich die Geräte von den Standcomputern, die als Mini-, Midi- und Big-Tower in der Regel unter der Arbeitsplatte aufgestellt wurden. Auch wenn fast jeder Hersteller für seine Computer eigene Gehäusegrößen vorgab, so kann man doch behaupten, dass sich die Computer in diese vier Größen einteilen ließen. Der Unterschied zwischen den Towern und den Desktop PCs, die vom Format her am ehesten zu den Midi-Tower-Geräten zu zählen waren, bestand vor allem darin, dass das Gehäuse quer baute, während die Tower in die Höhe gingen. Da die Desktopgehäuse recht viel Platz auf dem Schreibtisch einnahmen und sich heute nicht mehr unter den Bildschirmen verstecken können, sind sie mittlerweile weitgehend vom Markt verschwunden.

Der Name blieb jedoch und nahm wieder den Platz ein, den er in Fachkreisen auch früher schon innehielt. Mit Desktop PC wird ein Mikrocomputer bezeichnet. Damit wird der stationäre Arbeitsplatz PC von Notebooks und von Servern abgegrenzt - also von den mobilen und den Groß-Rechnern. Die übliche Gehäuseform entspricht heute weitgehend dem ehemaligen Miditower, der für drei oder vier Laufwerke plus Frontterminal Platz bietet.

Frontterminals waren vor vielen Jahren noch eine Seltenheit und es könnte sein, dass sie es auch wieder werden. Sie dienen dem Zweck, Peripheriegeräte anschließen zu können, ohne dass man dazu an die Rückseite des Computers gelangen muss. Dies macht natürlich vor allem bei Geräten Sinn, die nicht dauerhaft angeschlossen sind. Dazu gehören beispielsweise USB-Ports, Speicherkartenleser usw. Auch für Audiogeräte wie etwa Kopfhörer oder Mikrofone sind hier Anschlussmöglichkeiten vorhanden.

Beispielsweise lassen sich Speicherkarten von Digitalkameras einstecken und einlesen. Der Fortschritt ist allerdings nicht aufzuhalten und was für Drucker im Trend liegt, ist natürlich auch für Computer nicht unerwünscht. Funkverbindungen ermöglichen den kabellosen Datentransfer und vereinfachen den Anschluss. Die technischen Voraussetzungen sind da.